Diese Frage hat sich sicherlich schon ein jeder gestellt. Vor allem dann wenn man sich ungerecht behandelt fühlt und darunter leidet. Die Methoden können von oberflächlicher Lästerei bis hin zu ehrverletzendem und persönlichkeitsschädigendem Verhalten gehen. Wer dies miterlebt und betroffen ist, der fragt sich: Womit hat man das verdient, warum muss man das ertragen und wie kann derjenige, der einen schädigt für sein Verhalten „bestraft“ werden. Wer sorgt für den Ausgleich, wer oder was schafft Gerechtigkeit? Ist es Gott? Sind es die profanen Richter? Oder muss man selbst für die „Gerechtigkeit“ sorgen im Sinne der operativen „Selbstjustiz“ – ohne hierbei die Grenze des Kriminellen zu überschreiten?
Der christliche Glaube verbietet einem solche Gedanken und erst recht Taten, weil er das Gute im Menschen proklamiert, und das Fehlverhalten anderer Menschen verzeiht. Reicht das? Oder gibt es tatsächlich eine höhere Macht, die das Regulativ bildet und für die Gerechtigkeit, den Ausgleich sorgt? Gibt es den göttlichen Richter?
Wenn es ihn gibt, so liegt es an ihm, ob er steuernd eingreift. Es gibt Situationen im Leben, da wünscht man sich innigst, dass er das tut…
Es gibt keinen strafenden Gott. Das sollten Sie wissen.