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Diese Frage hat sich sicherlich schon ein jeder gestellt. Vor allem dann wenn man sich ungerecht behandelt fühlt und darunter leidet. Die Methoden können von oberflächlicher Lästerei bis hin zu ehrverletzendem und persönlichkeitsschädigendem Verhalten gehen. Wer dies miterlebt und betroffen ist, der fragt sich: Womit hat man das verdient, warum muss man das ertragen und wie kann derjenige, der einen schädigt für sein Verhalten „bestraft“ werden. Wer sorgt für den Ausgleich, wer oder was schafft Gerechtigkeit? Ist es Gott? Sind es die profanen Richter? Oder muss man selbst für die „Gerechtigkeit“ sorgen im Sinne der operativen „Selbstjustiz“ – ohne hierbei die Grenze des Kriminellen zu überschreiten?

Der christliche Glaube verbietet einem solche Gedanken und erst recht Taten, weil er das Gute im Menschen proklamiert, und das Fehlverhalten anderer Menschen verzeiht. Reicht das? Oder gibt es tatsächlich eine höhere Macht, die das Regulativ bildet und für die Gerechtigkeit, den Ausgleich sorgt? Gibt es den göttlichen Richter? 

Wenn es ihn gibt, so liegt es an ihm, ob er steuernd eingreift.  Es gibt Situationen im Leben, da wünscht man sich innigst, dass er das tut…

Zocker wieder genarrt…

Auch heute gab es mal wieder Überraschungen bei den Fußball-Bundesliga-Ergebnissen. Die „Fohlen“ haben die „Fischköppe“ plattgetreten und die „Wölfe“ haben sich an den Frankfurtern verschluckt, zudem hat die Werkself – nicht ganz so überraschend –  die „hoppschen“ Höhenflieger runter geholt.

Zieht man jedoch die Statistik zu Rate, war eigentlch nur das Remis der „Wölfe“ eine „wirkliche“ Überraschung. Trotzdem verloren haben mal wieder die Zocker, denn die „Wölfe“ waren sicherlich bei vielen eine „1er-Bank“ – oder?

Das lässt sich allerdings verschmerzen, ist doch wenigstens Schalke 04 Tabellenführer… vor allem nach der Schmach von Madrid….

Glück auf!

Lustige Weiber

Frivol jawohl – die Lustigen Weiber von Windsor. Fantastische SchauspielerInnen, viel Aktion, bunte Charaktere - wenngleich doch eine „durchwachsende“ Story. So lautet mein Fazit zur Theaterinszenierung des Stückes von William Shakespeare bei den hiesigen Freilichtspielen.

Im Mittelpunkt der Lieblingskomödie von Queen Elisabeth I., Shakespeares Auftraggeberin, steht Sir John Falstaff, ein legendäres, weinseliges Rauhbein und gewitzter Fettwanst. In völliger Überschätzung seiner Wirkung auf Frauen verspricht er gleich mehreren Damen die Ehe, um sie anschließend um ihr Geld zu bringen. Die Damen aber sind nicht auf den Kopf gefallen und der Plan Falstaffs ist allzu durchsichtig und so nehmen sie das Werben Falstaffs nicht sonderlich ernst. Im Gegenteil. Sie stellen ihm ihrerseits eine Falle, und er tappt geradewegs hinein — sehr zum Vergnügen der Frauen und des Publikums.

Der Vorhang fällt morgen!

Seit die frohe Kunde in das Haus Rilwohr eingezogen ist, daß die Frau des Hauses in freudiger Erwartung ist und bald schon einen stattlichen Ochsenfrosch gebirt, war die Welt um den kleinen Hof wie verändert. Die Milchkühe schienen alle sechs Euter zu haben, aus denen die Milch nur so spritzt. Das Gras war grüner und der Himmel blauer. „Endlich Nachwuchs!“, schrie der Bauer verzückt, als er damals bemerkte, daß seine Bauersfrau recht fett geworden war. Herr Rilwohr war seither selig und träumte schon jetzt sehr von seinem kleinen Ochsenfrosch. Tagträume überfielen ihn, er stellte sich vor, wie es wohl sein möge, endlich einen Stammhalter für den Hof zu haben. Der Fortbestand des Besitzes schien für ihn schon jetzt für immer gesichert. Oft sprang er hüpfend über die Wiese und konnte sich nicht mehr beherrschen. „Ochsenfrosch!, Ochsenfrosch!, Ochsenfrosch!“ dröhnte es aus seiner Kehle, während ihm dabei das Wasser in die Augen schoß und die Bäuerin ihm vergnügt dabei zusah. „Ochsenfrosch!“ tönte es nochmals, als er vor Freude seine beste Milchkuh Elsa am Hals umarmte. Er drückte sie so fest und innig als wolle er ihr die Milch zum Hals herausmelken. Herr Rilwohr war wirklich aus dem Häuschen. Das war die Vorfreude. Das war die Vorfreude auf seinen Nachwuchs! Seinen Ochsenfrosch!

Der Ochsenfrosch

Es war vor langer Zeit. In irgendeiner beliebigen bäuerlichen Idylle kamen sich bei Kerzenlicht zwei Personen näher. Der Stallgeruch breitete sich sanft über das Gehöft, während die Rindviecher lustvoll schmatzten. Es ging nicht um große Zuneigung und Gefühle, zweckmäßig sollte es sein. Ein gestandener Bauer braucht eben einen kernigen Stammhalter. Es gesellt sich gerne Schwein zu Schwein und so kam es zu einem absolut sinnlosen Liebesspiel, dessen Frucht nach neun Monaten fett und reif war: Der Ochsenfrosch!

Heute beginnt eine neue Zeitrechnung. Die Protest-Poeten wehren sich gegen Unterdrückung jeder Art, die allzu oft unseren Alltag bestimmt. Hier ist Raum für unsere Gedanken. Hier ist Raum für unsere Meinung und für Ihre Kommentare. Bei den Protest-Poeten ist der Name Programm. Machen Sie mit, protestieren auch Sie!